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Grünes Rindfleischcurry

Aus Bangkok · Sehr scharf Gäng Kiau Wan Nüa

Zutaten für 4-6 Portionen:

500g Rinderfilet
½ TL Salz
je ½ rote und grüne Peperoni
4 thail. Auberginen, etwa 200g
50 Basilikumblätter (Bai Horapha)
1 Dose ungesüsste Kokosmilch (400ml)
2 EL Grüne Currypaste
4 EL Fischsauce
3 EL Palmzucker, ersatzweise brauner Zucker

Zubereitungszeit: 30 Min.

Bei 6 Portionen pro Portion:
800KJ/190kcal


1 Rinderfilet kalt abwaschen und trockentupfen. Dann in sehr feine Streifen von etwa 4 cm Länge schneiden. Mit Salz verrühren. Peperonihälften waschen, Stiel und weisse Kerne entfernen und die Schotenhälften in Streifen schneiden.

2 Aubergine waschen, der Länge nach vierteln, Stielansatz entfernen, dann die Viertel in 2cm grosse Würfel schneiden und in Wasser legen. Basilikumblätter waschen und trockenschütteln.

3 In einem Topf 4 EL von der dickeren Schicht oben auf der Kokosmilch etwa 1 Min. kochen lassen, Grüne Currypaste einrühren.


Rindfleisch und restliche Kokosmilch dazugeben. Die Dose ¼ hoch mit Wasser füllen, ausschwenken und die Flüssigkeit zum Rindfleisch geben. Alles etwa 3 Min. bei mittlerer Hitze leicht kochen lassen.

4 Auberginenwürfel aus dem Wasser nehmen. Peperonistreifen, Fischsauce, Auberginenwürfel und Zucker zum Rindfleisch geben und etwa 2 Min. kochen lassen. Basilikumblätter unterrühren, dann das Gericht servieren.

Variante: Anstelle der Aubergine können Sie auch eine Dose ganze Bambussprossen (540ml) verwenden. Spülen Sie die Bambussprossen ab und schneiden Sie sie in feine Streifen. Die Garzeit bleibt die gleiche.


Endresultat



Basilikum

Basilikum

In der thailändischen Küche werden drei verschiedene Sorten Basilikum verwendet, die alle zur gleichen botanischen Familie gehören: Bai Horapha (Ocimum basilicum), Bai Grapau (Ocimum sanctum) und Bai Manglak (Ocimum carnum). Am häufigsten nehmen die Thais Bai Horapha. Es ist geschmacksintensiver als unser europäisches Basilikum und der Duft erinnert an Anis. Dennoch lässt Bai Horapha sich notfalls durch unser Basilikum ersetzen.
Die indischen Hindus brachten das "geheiligte Basilikum" (Ocimum sanctum) nach Thailand, wo es Bai Grapau heisst. Es hat rötliche bis violette Stengel, manchmal sind auch Blüten und Blätter rötlich gefärbt. Es duftet besonders würzig und schmeckt ein bisschen wie Medizin. Bai Manglak hat leicht behaarte Blätter und wird ebenfalls gerne für Currys, Salate und Suppen verwendet. Sie sollten auf alle Fälle versuchen, die in den Rezepten angegebenen Basilikumsorten zu verwenden: Ziehen Sie sich diese in Blumenkästen. Die Samen bekommen Sie im Asien-Laden oder bei speziellen Samenversandhäusern.


Rezept aus "Küchen der Welt - THAILAND", Seite 70 - © 1993 Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München